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Jahrbuch 2005

Vorwort von Matthias Rheinländer

An anderen Schulen gehört es längst zur Tradition, an der KKS fehlte es noch zum runden Bild der Schule – das Jahrbuch, das eine doppelte Funktion hat. Einerseits soll das Jahrbuch einen Rückblick auf das vergangene Schuljahr bieten und damit einen begrenzten Zeitraum einfangen. Andererseits hoffen wir, mit diesem Projekt etwas begonnen zu haben, das über mehrere Jahre weitergeführt werden kann. Eine solche Konzeption hat eine längerfristige Dokumentation der Schulgeschichte im Sinn.
Bislang sind einige Dokumentationen zu besonderen Jubiläen der KKS erschienen und sie schildern die Schulgeschichte eher aus dem Blickwinkel eines abseits stehenden, objektiv betrachtenden Zuschauers. In diesem Jahrbuch wird der Versuch gemacht, das Schulgeschehen aus Sicht der Schülerinnen und Schüler zu zeigen. Auch wenn wir dabei immer um Objektivität bemüht waren, sollte doch immer der lebendige Blickwinkel gewahrt bleiben.
Außerdem kann ein Jahrbuch der Identifikation mit der Schule dienen. Gerade vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Wochen erneut mit der „KKS-Kollektion“ eine verbindende Schulkleidung angeboten wurde, ist es auch in anderen Bereichen wünschenswert, die Verbindung zwischen Schülerschaft und Institution zu stärken.
Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr die Themen des Methodik-Unterrichts im 11. Jahrgang zur Wahl gestellt. Neben der Jahrbuchgestaltung standen noch die Vorbereitung und Dokumentation einer Studienfahrt nach Theresienstadt sowie ein berufsvorbereitendes Seminar, das in Zusammenarbeit mit der Itzehoer Versicherung durchgeführt wurde, zur Disposition. Nachdem die Gruppen sich so aufgeteilt hatten, wie es für die einzelnen Arbeitsgruppen sinnvoll war, ging die Arbeit los. Auch wenn eine inhaltliche Begründung für die Erarbeitung eines Jahrbuchs sich vielleicht nicht sofort erschließt, können doch vielfältige Inhalte eines Unterrichts, der sich mit verschiedenen Methoden auseinandersetzt, eingebunden werden. Da muss eine Konzeption erstellt, das Projekt organisatorisch bewältigt, die Finanzierung und die Produktion sichergestellt werden. Alle Mitglieder der Gruppe bekamen mehr oder minder intensive Arbeitsaufträge.
Bei der Terminplanung war Herr Appel besonders hilfsbereit, sodass am Nikolaustag ein Schulfototermin durchgeführt werden konnte, bei dem die Klassen von der Projektgruppe in der neuen Turnhalle abgelichtet wurden.
Wie es bei solchen Projekten oft üblich ist, war in der Endphase viel Arbeit auf eher wenige Schultern verteilt. Das Jahrbuch ist ein Rückblick auf den vergangene Schuljahr und dadurch zu einem richtigen Zeitzeugnis geworden.

Das vollständige Jahrbuch steht hier leider nicht aus datenschutzrechtlichen Gründen als Textdatei im pdf-Format (2,9 MB) zur Verfügung.