„Die le­bens­freund­li­che Stadt – Ei­ne po­si­ti­ve I­dee der Zu­kunft“ - Be­such im Pla­ne­ta­ri­um Ham­burg.

Im Rah­men ei­ner Ex­kur­si­on be­such­te das Geo­gra­phie-Pro­fil der 11. Klas­se zu­sam­men mit Herrn Neh­mer und Herrn Schür­mann das Pla­ne­ta­ri­um Ham­burg, um an dem Vor­trag „Die le­bens­freund­li­che Stadt – Ei­ne po­si­ti­ve I­dee der Zu­kunft“ teil­zu­neh­men. Ziel der Ver­an­stal­tung war es, ei­nen neu­en Blick auf das The­ma der kli­ma­re­si­li­en­ten Stadt zu ver­mit­teln und zu zei­gen, wel­che Chan­cen sich für die Zu­kunft un­se­rer Städ­te er­ge­ben kön­nen.

Der Vor­trag wur­de von den Ex­per­ten An­dre­as Hu­ber und Prof. Dr. Jür­gen Oß­en­brüg­ge ge­hal­ten und durch die Er­zähl­stim­me von Dr. Eck­art von Hirsch­hau­sen er­gänzt. Be­son­ders auf­fäl­lig war, dass die Ver­an­stal­tung nicht wie ein klas­si­scher Vor­trag auf­ge­baut war, son­dern als mul­ti­me­di­a­le Show in der Kup­pel des Pla­ne­ta­ri­ums statt­fand. Durch be­ein­dru­cken­de 360-Grad-Pro­jek­tio­nen wur­de das Pu­bli­kum vi­su­ell in die In­hal­te ein­ge­bun­den, was das Ver­ständ­nis und die Auf­merk­sam­keit deut­lich er­höh­te.

Zu Be­ginn der Ver­an­stal­tung wur­de die Ent­wick­lung der mensch­li­chen Zi­vi­li­sa­ti­on dar­ge­stellt. Da­bei wur­de deut­lich, wie stark der Mensch sei­ne Um­welt ver­än­dert hat und wel­che Fol­gen dies für die Ö­ko­sys­te­me hat. An­schlie­ßend gin­gen die Re­fe­ren­ten auf die ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen ein, ins­be­son­de­re den Kli­ma­wan­del und die zu­neh­men­de Ur­ba­ni­sie­rung. Ein zen­tra­ler Punkt war da­bei die Fra­ge, wie Städ­te nach­hal­ti­ger ge­stal­tet wer­den kön­nen.

Ein wich­ti­ger As­pekt des Vor­trags war der Per­spek­tiv­wech­sel: Statt Nach­hal­tig­keit nur mit Ver­zicht zu ver­bin­den, wur­de ge­zeigt, wel­che po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen sie ha­ben kann. Die Re­fe­ren­ten be­ton­ten, dass Städ­te gro­ßes Po­ten­zi­al be­sit­zen, le­bens­wer­ter zu wer­den. Ei­ne nach­hal­ti­ge Stadt der Zu­kunft könn­te grü­ner, lei­ser und ge­mein­schaft­li­cher sein und so­mit die Le­bens­qua­li­tät deut­lich stei­gern. Gleich­zei­tig wä­ren sol­che Städ­te bes­ser ge­gen Ex­trem­wet­ter­er­eig­nis­se ge­schützt.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­den kon­kre­te Bei­spie­le für be­reits ex­is­tie­ren­de Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­te vor­ge­stellt. Die­se ver­deut­lich­ten, dass vie­le I­de­en für ei­ne le­bens­freund­li­che Stadt nicht nur Zu­kunfts­vi­sio­nen sind, son­dern teil­wei­se schon um­ge­setzt wer­den. Durch die­se Bei­spie­le wur­de die Theo­rie greif­ba­rer und zeig­te, dass Ver­än­de­run­gen tat­säch­lich mög­lich sind.

Be­son­ders be­ein­dru­ckend war die Kom­bi­na­ti­on aus wis­sen­schaft­li­chen In­for­ma­tio­nen und vi­su­el­ler Dar­stel­lung. Die Bil­der und A­ni­ma­tio­nen in der Kup­pel des Pla­ne­ta­ri­ums ver­stärk­ten die In­hal­te und sorg­ten da­für, dass man sich die Zu­kunft ei­ner nach­hal­ti­gen Stadt gut vor­stel­len konn­te. Da­durch wirk­te der Vor­trag nicht be­leh­rend, son­dern mo­ti­vie­rend und in­spi­rie­rend.

Zu­sam­men­fas­send lässt sich sa­gen, dass die Ex­kur­si­on für un­se­re Klas­se sehr in­te­res­sant und lehr­reich war. Der Vor­trag hat ge­zeigt, dass Nach­hal­tig­keit nicht nur mit Ein­schrän­kun­gen ver­bun­den ist, son­dern auch vie­le Vor­tei­le mit sich bringt. Au­ßer­dem wur­de deut­lich, dass je­der Ein­zel­ne so­wie die Ge­sell­schaft ins­ge­samt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Ge­stal­tung der Städ­te der Zu­kunft spie­len. Die Ver­an­stal­tung hat uns da­zu an­ge­regt, über un­se­re ei­ge­ne Le­b

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