Jeden Morgen mit Lust und Lächeln

 

Die KK-Schule bedeutet für mich viele gute Erinnerungen. Ich habe in der KKS acht Monate als Assistent französischer Sprache gearbeitet und ich kam jeden Morgen mit Lust und Lächeln dank der Lehrer sowie der Schüler. Es war für mich auch eine Zeit, wo ich Norddeutschland mit seinen sehr schönen Landschaften entdeckt habe. Seit 15 Jahren bin ich leider nicht mehr zurückgekommen, aber werde versuchen, mit Kindern und Frau zu kommen, um diese schöne Region zu besichtigen.
 
Loïc Lardy, France

 

Grüße aus Frankreich, den USA und aus Russland

Monsieur le Proviseur,

Le Lycée Kaiser-Karl célèbre cette année son 150ème anniversaire. A cette occasion, je me permets, au nom du Lycée La Colinière de Nantes, de vous adresser toutes nos sincères félicitations. Nous avons eu ces dernières années l'immense plaisir de réaliser en coopération avec votre établissement de très beaux échanges scolaires, riches sur le plan humain et culturel. Ils resteront sans aucun doute gravés dans la mémoire de nos jeunes élèves français et allemands. Que Monsieur Hartwich Puzich, professeur de français soit également remercié pour son infatigable engagement au service de notre échange et de l'amitié franco-allemande. Nous souhaitons bon vent et longue vie à la KKS !

Eric Lapijover
Professeur d'allemand - Lycée La Colinère (Nantes)

 

Aus den USA schicken die Blue Lakers Jubdiläumsgrüße an die KKS und aus St. Petersburg wünscht unsere Partnerschule "Schule 223" alle Gute für das Festjahr.

Gruß Blue Lake Fine Arts Camp

Gruß "Schule 223"

Welton Academy

Die Kaiser-Karl-Schule ist meine Welton Academy.

Peer-Olaf Reich, Abi-Jahrgang 1992

Kritisches Denken gelernt

Die KKS war Ende der 60 er Jahre für mich der Ort meiner ersten Politisierung. Konfrontiert mit reaktionären, autoritären Lehrern auf der einen Seite und einigen linksliberalen Lehrern auf der anderen Seite habe ich hier kritisches Denken gelernt.

Hauke Brenner, Abi-Jahrgang 1970

Klassenfahrt nach Garmisch-Partenkirchen

 

Ottmar Granzin, Abi-Jahrgang 1965

 

Klassenfahrten waren schon immer etwas Besonderes. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Besonders gerne erinnere ich mich an unsere Fahrt in der Oberstufe nach Garmisch-Partenkirchen. Sie verlief ohne negative Zwischenfälle. Wir waren inzwischen zu reifen jungen Männern  herangewachsen und unsere beiden begleitenden Lehrer wollten uns auch nichts Böses. Letztere waren unser Klassenlehrer Priewe und Dr.„Tüte“ Voss, ein liebenswürdiger Mensch, dessen anschaulicher Geschichtsunterricht uns meistens viel Spaß bereitete. Keine historische Schlacht, die er nicht im Klassenraum persönlich nachspielte.

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Der Unterschied zwischen Spaß und Freude

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.
Mark Twain hat in diesem Satz beschrieben, weshalb ich die Suche nach treffenden Worten in meinen Kurzgeschichten nicht aufgebe. Oft ersetze ich einige noch nach Tagen durch passendere, obwohl ich zuvor mit dem Text zufrieden war. Präzises Arbeiten mit der Sprache, ihre Magie positiv zu nutzen, lehrte mich in der Schule ein Lehrer für Deutsch: Johannes Putz.
Eine Aussage von ihm ist mir im Gedächtnis geblieben: „Der Unterricht, egal, um welches Fach es sich handelt, ist keine Spaßveranstaltung. Aber er soll Freude am lebenslangen Lernen vermitteln. Zwischen Spaß und Freude gibt es einen erheblichen Unterschied. Spaß ist immer kurzzeitig, hat keinen Bestand. Freude spürt man tief in seinem Inneren. Sie
setzt positive Energie in uns frei.“
Johannes Putz bleibt für mich durch seine Menschlichkeit, vorgelebte Disziplin, umfassende Bildung und durch seinen tiefsinnigen Humor unvergessen. – Der heutigen Generation von Schülern wünsche ich einen Pädagogen, wie ich ihn hatte.

Horst W. Rodig