Das Kulturprogramm des Schuljahres 2017-18

  •   Projekttag "NordArt" , E-Jahrgang (27.09.17)
  •   "Zugekifft" für 8. Klassen im Theater Itzehoe, 2. - 4. Std. (09.11.17)
  •   "Tigermilch" für 9. Klassen im Theater Itzehoe, 2. - 4. Std. (10.11.17)
  •   Lesung für Quinten mit Andreas Schlüter 11:00 Uhr (14.11.17)
  •   "Don Carlos" - Theater Itzehoe 19.30 Uhr (16.11.17)
  •   Schreibwerkstatt mit Michael Stavarič in En 08.00 - 12.00 Uhr (29.11.17)
  •   Theaterfahrt der Sexten nach Hamburg "Rote Zora" Thalia-Theater (04.12.2017)
  •   Lübeck-Exkursion Q2 sw und go/n und gb (12.12.2017)
  •   Werther im theater Itzehoe E-Jg. (21.02.2018 10 Uhr)
  •   Frühlingskonzert der Oberstufe (14.03.2018 19:00 Aula)
  •   Scherbenpark für Q2 (28.03.2018 10:00 Uhr theater itzehoe)
  •   Frühlingskonzert der Sek I (16.05.2018 19:00 Uhr Aula)
  •   Philotes - Spiel um Freundschaft für 7. Klassen (24.05.2018 theater itzehoe 10 Uhr)

Schule trifft Kultur

Was macht eine Kulturschule aus? Vielfältige Angebote, fächerübergreifend. Feste Zusammenarbeit mit Künstlern. Verstärkte Auseinandersetzung mit Theater, Kunst, Musik und Museen.

Die Kaiser-Karl-Schule (KKS) erfüllt diese Anforderungen schon seit vielen Jahren. Sie ist deshalb als eine von fünf Schulen des Landes als Kulturschule ausgezeichnet worden. Kulturministerin Anke Spoorendonk wünschte sich bei ihrem Besuch in Itzehoe: „Es wäre schön, wenn Sie und die anderen Kulturschulen weitere Schulen in Schleswig-Holstein begeistern könnten, kulturelle Bildung als einen wichtigen Bestandteil in alle Bereiche der Schule zu integrieren.“

Sie verwies auf den starken Akzent, den die KKS auf die Sparte Theater setzt. Unsere Theater-AG unter der Leitung von Doris Brandt-Kühl ist seit fast 40 Jahren das herausragende Beispiel dafür. Diese Leistung wurde 2015 mit dem Steinburger Kulturpreis gekrönt. (Theater-AG)

Zudem hat sich in den letzten Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem theater itzehoe ent­wickelt, das seit 2014 Kooperationspartner der KKS ist. Was bedeutet dies im Schulalltag? Die Thea­terbesuche im Rahmen des Unterrichts oder freiwillig in der Freizeit werden vor- und nachbereitet. „Faust“ und „Macbeth“, „Dreigroschenoper“ oder „Reigen“ – die Schülerinnen und Schüler spielen selbst Szenen nach, schreiben die Vorlagen um oder persiflieren einzelne Charaktere. Sie tauchen nachdrücklicher in die Handlung ein und setzen sich mit modernen Inszenierungen auseinander. Anfangs waren es Einzelprojekte, jetzt wird dies verstärkt gemeinsam für die einzelnen Stufen umgesetzt.

Museumsbesuche bilden einen zweiten Schwerpunkt. In Itzehoe ist es das Wenzel-Hablik-Museum, das als weiterer Kooperationspartner der KKS Lernen am außerschulischen Ort ermöglicht: Be­geg­nung mit Kultur, mit Künstlern und mit deren Schaffensprozessen, mit Ausstellungskonzepten , mit Exponaten und mit Sammlungen - sinnliche Erfahrungen prägen die Erkenntnisse, die sich aus der Konfrontation mit anderen Vorstellungen, fernen Zeiten oder ungewohnten Darstellungen ergeben.

Das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa finanziert zudem die Kooperation mit Kulturschaffen­den unterschiedlicher Sparten. So erhalten Lehrer wie Schüler der KKS die Möglichkeit, im direkten Kontakt deren Arbeitsweise kennenzulernen. Das Ziel? Die Verbindung zwischen Schule und Kultur persönlich entdecken und wirkungsvoll ausbauen. Nicht nur in der Schule, sondern auch für die eigene Zukunft.

Zertifikate bestätigen das aktive kulturelle Handeln. Die KKS bietet Anreize dafür und organisiert Veranstaltungen. Das Ministerium hat einen Ordner entwickelt, in dem alle Aktivitäten dokumentiert werden. So soll das gelenkte Interesse an kulturellen Veranstaltungen durch selbständiges Handeln ergänzt und fundierte Urteile sollen ermöglicht werden. (Kulturpass)

 

KKS als Kulturschule Projekt 2015