Dänemark-Partnerschaft geht in die zweite Runde
von Herwig Neumeyer
Wirtschaft/Politik-Profil der Kaiser-Karl-Schule besucht die Hastrupskolen in Køge: Ein Erfahrungsbericht
Unsere Kursfahrt nach Dänemark fand vom 21.09.2026 bis zum 25.09.2026 statt. Wir besuchten hauptsächlich den Ort Køge, in dem wir viele Eindrücke über Dänemark sammeln konnten.
Am Abend des ersten Tages wurden wir von den dänischen Schülern herzlich empfangen. Durch die offene Art beider Seiten kam es schnell zu ersten Gesprächen und es wurde sich über Hobbys und andere Interessen ausgetauscht. Dabei ist aufgefallen, dass wir trotz verschiedener Kulturen auch viele Gemeinsamkeiten haben. Beim Lernen verschiedener Zungenbrecher des jeweils anderen Landes wurde viel gelacht, aber man konnte auch das ein oder andere Wort der anderen Sprache lernen.
Am Dienstag wurde uns von den Dänen die Stadt Køge, in der wir unterkamen, gezeigt. Beeindruckend war hierbei der Einblick in das Rathaus und die Geschichte der Stadt Køge, die uns der Direktor der dänischen Schule erzählte.
Ein weiterer besonderer Programmpunkt war der Besuch in Kopenhagen. Dort haben wir Christiania besucht, eine autonome Wohnsiedlung in Dänemark. Besonders beeindruckt haben die bunten Häuser, die mit verschiedenen Kunstwerken gestaltet waren. In Kopenhagen waren wir jedoch nicht nur in Christiania, sondern wir bekamen von den dänischen Schülern auch die Innenstadt gezeigt. Diese glänzt, wie viele Orte in Dänemark, durch die alten, farbenfrohen Gebäude, wodurch die Stadt teilweise wie gemalt wirkte. Für uns ging es auch zum dänischen Parlament. Vor Ort erhielten wir eine Führung durch das Gebäude, welches durch seine altertümliche Inneneinrichtung einen bemerkenswerten Eindruck hinterließ. Wir erhielten zudem einen Einblick in die politischen Abläufe in Dänemark.
Am letzten Tag der Reise besuchten wir die Hastrupskolen. Während die Schule von außen nicht besonders auffiel, gefiel sie uns von innen durch die vielen Aufenthaltsräume. Diese boten sowohl gemütliche Chillecken als auch Bücher und Tischkicker zur Beschäftigung in den Pausen an. Am Donnerstag fand gerade ein Fußballspiel statt, bei dem der Zusammenhalt der Schule durch das laute Anfeuern deutlich wurde. Auch die vielen Fahrräder auf dem Schulgelände wiesen auf die Fahrradkultur hin, welche uns von Anfang an beeindruckt hatte. Vor Ort arbeiteten wir in kleinen Gruppen Unterschiede zwischen Deutschland und Dänemark heraus und trugen diese auf Deutsch vor. Besonders gefreut hat uns, dass sich die dänischen Schüler große Mühe gaben, ihre Vorträge auf Deutsch zu halten. So entstanden einige tolle Präsentationen.
Neben diesen Programmpunkten hatten wir auch Freizeit. Diese verbrachten wir sowohl mit den Dänen als auch mit den anderen des Profils. Mit den Dänen haben wir uns überwiegend auf Englisch unterhalten, wodurch beide Seiten ihr Englisch, welches sie in der Schule gelernt hatten, anwenden und verbessern konnten. Doch besonders gut gefallen hat uns, dass die dänischen Schüler stets versucht haben, ihr Deutsch zu verbessern und gewillt waren, neue Wörter zu lernen. Auch unser Profil hat sich besser kennengelernt und wir verbrachten unsere freie Zeit damit, die Stadt, in der wir waren, zu erkunden und uns in einem fremden Land zurechtzufinden.
Am Freitag mussten wir dann wieder zurück nach Deutschland fahren. Rückblickend war der Austausch der Schulen eine einzigartige Erfahrung. Man hat eine neue Kultur und andere Traditionen kennengelernt, aber vor allem hat man neue Menschen getroffen. Besonders die offene und freundlich Art der dänischen Schüler hat die Fahrt für mich zu einer besonderen Erfahrung gemacht.
Annalena Fritz, 11. Klasse WiPo-Profil
