Gewinner­innen von „MINT on Stage“ stehen fest

von Herwig Neumeyer

Das Team „Ge­ni­a­le Girls“ der Kai­ser-Karl-Schu­le aus Itzehoe ist Sie­ger des Wett­be­werbs MINT on Stage. Ein Jahr stell­ten sich Jolanda, Milla und Mareike er­folg­reich ver­schie­de­nen Her­aus­for­de­run­gen in Un­ter­neh­men der West­küs­te und si­cher­ten sich den ers­ten Platz.

Es wur­de ge­töp­fert, ge­schweißt, Un­ter­neh­mens­ral­lyes ge­meis­tert als auch ein Han­dy­hal­ter aus Me­tall ge­baut. MINT on Stage bie­tet kon­kre­te Un­ter­stüt­zung bei der für Schü­le­rin­nen im­mer kom­ple­xer wer­den­den Be­rufs­ori­en­tie­rung, in­dem sie sich oh­ne Druck aus­pro­bie­ren kön­nen. Al­les fand zu­sätz­lich zum Schul­all­tag statt. Den zwei­ten Platz tei­len sich das Team „ZELL“ der Ge­mein­schafts­schu­le am Brut­kamp in Albersdorf und das Team „MINT Nachos“ der Ge­mein­schafts­schu­le in Meldorf.

Die Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin des Wett­be­werbs, Franziska Schneidewind, freu­te sich, den Po­kal über­rei­chen zu dür­fen: Ei­ne glä­ser­ne Sta­tue, in der in 3D der Ro­bo­ter des Moin!MINT-Lo­gos als auch die Plat­zie­rung ein­gra­viert ist. „Es muss­te schon et­was Be­son­de­res sein“, meint Schneidewind, “Denn es war ein ganz be­son­de­res Jahr mit be­son­de­ren Mäd­chen, die ich auf sehr per­sön­li­che und ver­trau­ens­vol­le Wei­se ken­nen­ler­nen durf­te.“ Mög­lich ge­macht wur­de der Wett­be­werb letzt­end­lich auch mit der Un­ter­stüt­zung der 14 Ko­o­pe­ra­ti­ons­un­ter­neh­men, die ei­nen be­son­de­ren Ein­blick in ih­ren Be­rufs­all­tag ge­ge­ben ha­ben.

Mit den Sie­ger­eh­run­gen geht für die Teil­neh­me­rin­nen ein be­son­de­res MINT-Jahr zu En­de. Was bleibt, sind neue Er­fah­run­gen, Kon­tak­te zu Un­ter­neh­men und bei ei­ni­gen Mäd­chen be­reits sehr kon­kre­te Vor­stel­lun­gen da­von, wie ihr nächs­ter Schritt aus­se­hen könn­te. Dass aus ei­nem Un­ter­neh­mens­be­such so­gar ein Prak­ti­kums­platz wer­den kann, zeigt: Manch­mal braucht es vor al­lem die Mög­lich­keit, et­was selbst aus­zu­pro­bie­ren.

Ei­nes steht für die Pro­jekt­part­ner schon jetzt fest: Jun­ge Men­schen brau­chen wei­ter­hin Ge­le­gen­hei­ten, Be­ru­fe prak­tisch ken­nen­zu­ler­nen, Fra­gen zu stel­len und ih­re ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten zu ent­de­cken.